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Lastenheft

Was ist ein Lastenheft? Definition und Bedeutung

Ein Lastenheft wird auch als Anforderungskatalog bezeichnet. Es ist eine Auflistung aller Anforderungen, die ein technisches Produkt leisten sollte. Dies kann eine Maschine oder eine Software sein, aber auch Fahrzeuge oder Bauwerke.

Aufgaben eines Lastenheftes

In einem Lastenheft werden alle Anforderungen genaustens definiert, die ein Auftraggeber von einem Auftragnehmer verlangt. Hierdurch kann der Auftragnehmer eine passende Lösung erarbeiten.

Das Pendant zum Lastenheft ist dann das Pflichtenheft, welches der Auftragnehmer dem Auftraggeber vorlegt. Es ist eine genaue Ausarbeitung der Anforderungen an Lieferungen und Leistungen, die im Lastenheft definiert sind.

Qualitätsmanagement mit einem Lastenheft

Ein Lastenheft ist ein Qualitätsmanagement-Dokument und nach DIN 69901-5 genormt.

Es sollte folgende Punkte beinhalten:

  • Kurze Einführung mit Beschreibung des Ist-Zustandes
  • Beschreibung des Soll-Zustandes
  • Beschreibung über die Anforderungen (Funktionen & Schnittstellen)
  • Akzeptanz von Risiken
  • Skizzen
  • Lieferumfang
  • Kriterien für die Abnahme

Häufige Fragen

Was gehört in ein Lastenheft?
Ein Lastenheft sollte eine kurze Einführung mit dem Ist-Zustand, die Beschreibung des Soll-Zustandes, die Anforderungen an Funktionen und Schnittstellen, die Akzeptanz von Risiken, Skizzen, den Lieferumfang sowie die Kriterien für die Abnahme enthalten.
Was ist der Unterschied zwischen Lastenheft und Pflichtenheft?
Das Lastenheft beschreibt die Anforderungen des Auftraggebers. Das Pflichtenheft ist das Pendant des Auftragnehmers und arbeitet genau aus, wie die im Lastenheft definierten Lieferungen und Leistungen umgesetzt werden.
Wie hilft eine Software beim Lastenheft?
Ein Lastenheft bündelt alle Anforderungen, die ein Auftraggeber an ein Produkt stellt. Mit dem Projektmanagement von projectfacts behalten Sie diese Anforderungen samt Aufgaben, Terminen und Abnahmekriterien zentral im Blick.