Unternehmenssoftware für Schweizer KMU
Für Dienstleister in der Schweiz: Projekte, Leistungserfassung, Offerten und Rechnungen in einem System, mit Swiss QR-Code, Rundung auf 5 Rappen und Fakturierung in Franken.
Unverbindlich kennenlernenSoftware für die Schweiz: die kurze Antwort
projectfacts ist eine All-in-One-Unternehmenssoftware für kleine und mittlere Dienstleister, von der Agentur über die Unternehmensberatung bis zum IT-Unternehmen: Projektmanagement, Leistungserfassung, CRM, Offerten, Rechnungen, Zeiterfassung, Personal und der Export an die Buchhaltung laufen in einem System statt in fünf. Für die Schweiz sind genau die Punkte eingebaut, an denen ausländische Software sonst scheitert: der Swiss QR-Code auf der Rechnung, die Rundung auf 5 Rappen, das Schweizer Zahlenformat, die Fakturierung in Franken und die Stellung der Schweiz als Drittland gegenüber der EU.
Zwei Gruppen stossen bei der Schweiz auf dieselben Fragen: Schweizer KMU in Zürich, Basel, Bern oder St. Gallen, die eine Business-Software für ihr Tagesgeschäft suchen, und deutsche Unternehmen, die Kunden oder eine Tochtergesellschaft in der Schweiz haben. Für beide gilt: Die Unterschiede stecken nicht in grossen Funktionen, sondern in Details, die entweder passen oder den Beleg unbrauchbar machen.
Und die Frage, die in der Schweiz zuerst kommt: Wo liegen die Daten? Sie entscheiden das. projectfacts läuft On-Premises in dem Rechenzentrum, das Sie aussuchen, auch in einem Schweizer, und die Betreuung übernehmen wir über eine jährliche Pauschale.
Diese Seite sammelt, was projectfacts für den Schweizer Fall mitbringt. Den Überblick über alle Länder finden Sie unter Internationalisierung.
Rechnungen und Zahlteil
In der Schweiz hängt an der Rechnung mehr als der Betrag: der Zahlteil, das Zahlenformat und die Rundung müssen stimmen.
Swiss QR-Code
Auf Wunsch wird mit jeder Rechnung automatisch ein Zahlcode erzeugt, für den Euroraum als GiroCode und für die Schweiz als Swiss QR-Code, also der Zahlteil, den Ihre Kunden von der QR-Rechnung kennen. Ihre Kunden scannen die Rechnung, die Überweisungsdaten füllen sich von selbst und müssen nur noch freigegeben werden. Bei der Einrichtung unterstützen Sie unsere Berater.
Rundung auf 5 Rappen
Für die Belegerstellung definieren Sie eine kleinste Währungseinheit. Für die Schweiz stellen Sie damit die Rundung auf 5 Rappen ein, ohne dass jemand am Ende von Hand nachrechnet.
Schweizer Zahlenformat
Fliesskommazahlen respektieren das Schweizer Zahlenformat: Apostroph als Tausendertrennzeichen, Punkt vor den Rappen. Auf der Offerte steht damit CHF 1'250.00 und nicht die deutsche Schreibweise 1.250,00.
Fremdwährung
Beträge weisen Sie in Fremdwährung aus, Kosten werden umgerechnet. Franken und Euro stehen damit nebeneinander, ohne getrennte Systeme.
Export in die EU: ein Angebot, mehrere Märkte
Kaum ein Schweizer Unternehmen verkauft nur in der Schweiz. Der Weg in die EU führt über Offerten in fremder Währung und fremder Sprache, und die Schweiz selbst ist ja bereits mehrsprachig.
Preislisten tragen Währung und Sprache
An jeder Preisliste hängen eine Währung und eine Sprache. Sie legen so viele an, wie Sie Märkte bedienen: Schweiz in Franken auf Deutsch, Deutschland in Euro auf Deutsch, Frankreich in Euro auf Französisch, Grossbritannien in Pfund auf Englisch.
Umschalten statt neu schreiben
Im Angebot, in der Schweiz die Offerte, wechseln Sie einfach die Preisliste. Schalten Sie von Schweiz/Deutsch auf England/Pfund um, liegt der komplette Beleg unmittelbar auf Englisch und mit den Preisen in Pfund vor. Es entsteht kein zweites Angebot, und niemand rechnet von Hand um. Das gilt für alle Sprachen und alle eingerichteten Währungen.
Der Steuerfall wandert mit
Liefern Sie über die Grenze, entfällt die Steuer je nach Fall. Diesen Grund ordnen Sie einem eigenen Gegenkonto zu, und der dazugehörige Hinweistext erscheint automatisch auf dem Beleg, in Deutsch, Englisch oder Französisch.
Mehrwertsteuer (MWST) und Buchhaltung
Der zweite Stolperstein liegt hinter der Rechnung: in den Steuersätzen und im Weg zur Buchhaltung.
Steuersätze ohne feste Obergrenze
Den Steuersatz hinterlegen Sie am Artikel. Wie viele verschiedene Sätze Sie anlegen, ist nicht durch eine feste Zahl begrenzt. Für die Schweiz legen Sie damit den Normalsatz, den reduzierten Satz und den Sondersatz für Beherbergung nebeneinander an, seit 2024 also 8,1 Prozent, 2,6 Prozent und 3,8 Prozent. Mehr dazu auf der Seite zur Finanzbuchhaltung.
Drittland sauber getrennt
Rechnen Sie aus Deutschland in die Schweiz ab, entfällt die deutsche Umsatzsteuer. Diesen Fall ordnen Sie einem eigenen Gegenkonto zu, getrennt von Leistungen ins EU-Ausland, und der passende Hinweistext erscheint automatisch auf der Rechnung.
Export an Ihren Treuhänder
Die DATEV-Schnittstelle hilft Ihnen in der Schweiz nicht weiter, und das ist eingeplant. Neben ihr steht ein manueller Listenexport bereit, bei dem Sie Exportspalten, Datumsformat, Dateiname und Zeichenkodierung selbst einstellen. Damit schneiden Sie den Export auf das Programm zu, mit dem Ihr Treuhänder arbeitet, und auf den Kontenrahmen, den er führt.
Wirtschaftsjahr
Beginnt Ihr Wirtschaftsjahr nicht im Januar, hinterlegen Sie den Jahresbeginn zentral für den Buchungsexport.
Personal
Ferien nach eigenen Regeln
Ferienjahr und Verfallszeitpunkt legen Sie je Ferienregel fest und aktivieren sie pro Mitarbeiter. Mehr dazu in der Ferien- und Urlaubsverwaltung.
Feiertage je Kanton
Feiertagskalender pflegen Sie getrennt nach überregionalen und regionalen Tagen. Damit bilden Sie ab, dass die Feiertage in der Schweiz kantonal geregelt sind und ein Standort in Zürich einen anderen Kalender braucht als einer in Luzern.
Lohn bleibt beim Treuhänder
projectfacts rechnet keine Löhne ab und ist nicht Swissdec-zertifiziert. Das muss es auch nicht: Die Lohnabrechnung bleibt dort, wo sie heute liegt, bei Ihrem Treuhänder oder in Ihrer Lohnsoftware. projectfacts führt die Arbeitszeiten, Absenzen und Ferien, aus denen die Lohnabrechnung entsteht.
Betrieb und Preise
Die häufigste Frage aus der Schweiz betrifft nicht eine Funktion, sondern den Serverstandort. Sie bestimmen ihn selbst.
Rechenzentrum Ihrer Wahl
projectfacts lässt sich On-Premises betreiben, und zwar nicht nur auf einem Server bei Ihnen im Haus, sondern in dem Rechenzentrum, das Sie aussuchen. Wenn Ihre Daten die Schweiz nicht verlassen dürfen, wählen Sie ein Schweizer Rechenzentrum, und projectfacts läuft dort. Sie behalten die Datenhoheit und bleiben trotzdem beim selben System.
Betreuung über eine jährliche Pauschale
On-Premises heisst bei uns nicht, dass Sie mit dem Server allein bleiben. Die Betreuung übernehmen wir über eine jährliche Pauschale, unabhängig davon, in welchem Rechenzentrum die Installation steht. Was die Pauschale in Ihrem Fall umfasst, klären wir im Gespräch.
Oder gehostet bei uns
Wenn es keine Vorgabe zum Serverstandort gibt, ist der einfachste Weg unser Hosting: gehostet in einem ISO-27001-zertifizierten Rechenzentrum in Frankfurt am Main, kümmern Sie sich um nichts. Beide Wege sind erprobt.
Preise in Franken
Unsere Preise sind in Euro ausgewiesen. Für Schweizer Kunden weisen wir sie auf Wunsch in Franken aus, umgerechnet zum Kurs. Sie vergleichen also in der Währung, in der Sie ohnehin rechnen.
Kurze Wege an den Bodensee
Neben der Zentrale in Darmstadt unterhalten wir eine Filiale mit Schulungszentrum in Lindau am Bodensee. Von dort ist es rund eine halbe Stunde in die Ostschweiz, statt einer Tagesreise quer durch Deutschland. Für Schulungen und Termine vor Ort ist das der kurze Weg.
Zwei Beispiele aus der Praxis
Schweizer Dienstleister mit Kunden in der EU
Ein Unternehmen mit Sitz bei Basel betreut Kunden in der Schweiz, in Deutschland und in Frankreich. Die Hauswährung ist der Franken. Für die deutschen Kunden liegt eine Preisliste in Euro auf Deutsch bereit, für die französischen eine in Euro auf Französisch. Rechnungen an Schweizer Kunden tragen den Swiss QR-Code und runden auf 5 Rappen, die Beträge erscheinen im Schweizer Zahlenformat.
Deutsche Mutter mit Schweizer Tochter
Die Tochtergesellschaft in Zürich erfasst und sieht alles in Franken, die Zentrale in Deutschland schaut auf dieselben Daten in Euro. Umgerechnet wird mit dem Kurs, der zum Datum des Belegs gehört, nicht mit dem von heute. Für den Treuhänder in Zürich stellen Sie den Listenexport auf den dort genutzten Kontenrahmen ein, während die deutsche Seite weiter über DATEV arbeitet.
Sie arbeiten mit der Schweiz?
Erzählen Sie uns, wie Ihre Belege und Ihre Buchhaltung aussehen. Im Gespräch schauen wir gemeinsam, welche Einstellungen für Ihren Fall nötig sind.
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