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Unternehmenssoftware für den DACH-Raum

Ob Sie ins Ausland abrechnen oder Mitarbeiter an Standorten in mehreren Ländern beschäftigen: projectfacts bildet die Unterschiede ab. Zu Hause in Deutschland, Österreich und der Schweiz.

Abstrakte Darstellung eines Unternehmens mit mehreren Standorten: drei hervorgehobene Bürogebäude als DACH-Kern, über Bögen mit zwei kleineren Niederlassungen verbunden, dazu eine Rechnung in Fremdwährung

Ein Wirtschaftsraum, viele Regelwerke

Über Ländergrenzen zu arbeiten, ist der Normalfall

Europa ist ein gemeinsamer Wirtschaftsraum, aber kein gemeinsames Regelwerk. Waren und Leistungen fließen über die Grenzen, während Sprache, Währung, Steuerrecht und Arbeitsrecht national bleiben. Die Schweiz liegt zudem außerhalb der EU, sodass jede Rechnung dorthin ein Drittlandsfall ist.

Für die meisten Unternehmen ist das längst Alltag, auch für kleine. Ein Kunde in Wien, ein Entwickler in Zürich, eine Niederlassung in Paris: Dafür braucht es kein Konzernprojekt, sondern eine Software, welche die Unterschiede kennt, statt sie einzuebnen.

projectfacts ist im DACH-Raum zu Hause. Deutschland, Österreich und die Schweiz sind unsere drei Hauptländer, und viele unserer Kunden sitzen direkt in Zürich, Wien oder Salzburg. Kommen weitere Länder dazu, sind das in aller Regel Niederlassungen einer Muttergesellschaft aus dem DACH-Raum, etwa in Frankreich oder den USA.

Zwei Situationen, und meistens beide zugleich

Situation A: Standorte in mehreren Ländern

Sie beschäftigen Menschen jenseits der Grenze. Dann laufen unterschiedliche Urlaubsmodelle, Feiertagskalender, Pausenregelungen und Arbeitszeitvorgaben nebeneinander, und zwar dauerhaft, nicht als Ausnahme.

Situation B: Kunden in mehreren Ländern

Sie rechnen über die Grenze ab. Dann entscheidet nicht nur der Steuersatz, sondern auch der Grund, aus dem die Steuer entfällt, dazu die Währung und die Sprache, in der Ihr Kunde den Beleg liest.

Meistens beides zugleich

Wer Mitarbeiter im Ausland hat, hat dort in aller Regel auch Kunden. Beide Fälle in getrennten Systemen zu führen, bedeutet doppelte Pflege. projectfacts deckt sie in einem System ab.

Zu Hause im DACH-Raum

Ein Missverständnis vorweg: projectfacts ist keine rein deutsche Software. Ein erheblicher Teil unserer Kunden sitzt direkt in der Schweiz und in Österreich, mit Schweizer Buchhaltung, österreichischem Arbeitszeitrecht und den dortigen Eigenheiten im Tagesgeschäft. Deutschland, Österreich und die Schweiz sind unsere drei Hauptländer. Für alle drei ist das Nötige eingebaut und nicht nachgerüstet.

Das gilt auch räumlich. Neben der Zentrale in Darmstadt unterhalten wir eine Filiale mit Schulungszentrum in Lindau am Bodensee, im Dreiländereck. Von dort sind es rund 15 Minuten nach Vorarlberg und eine gute halbe Stunde in die Ostschweiz, sodass Schulungen und Termine vor Ort keine Tagesreise brauchen.

Die drei Hauptländer im Detail

Deutschland

E-Rechnung nach ZUGFeRD und XRechnung, DATEV-Anbindung samt Unternehmen Online, Feiertage je Bundesland und ein Rechenzentrum in Frankfurt am Main.

projectfacts in Deutschland

Schweiz

Swiss QR-Code, Rundung auf 5 Rappen, Schweizer Zahlenformat und ein Buchhaltungsexport, der sich an Ihren Kontenrahmen anpasst. Auch die Stellung als Drittland gegenüber der EU ist sauber abgebildet.

projectfacts in der Schweiz

Österreich

Dienstverhinderung und fiktive Normalarbeitszeit nach österreichischen Vorgaben, Lenkzeiten von Fahrer und Beifahrer sowie frei festlegbare Urlaubsjahre.

projectfacts in Österreich

Niederlassungen darüber hinaus

Kommt eine Tochtergesellschaft in Frankreich oder den USA dazu, greifen Fremdwährung, freie Urlaubs- und Pausenregeln und der konfigurierbare Buchhaltungsexport unabhängig vom Land. Für diese Fälle gibt es keine eigene Länderseite, weil die Bausteine dieselben sind: Sie legen die Regeln an, die dort gelten, und ordnen sie den Mitarbeitern und Belegen zu.

Wo es konkret wird, klären wir es im Gespräch. Erzählen Sie uns, welche Länder bei Ihnen zusammenkommen, dann schauen wir gemeinsam, welche Einstellungen Ihr Fall braucht.

Was bei den beiden Situationen zu beachten ist

Die folgenden Abschnitte gehen die Punkte durch, an denen die Länder tatsächlich auseinandergehen: zuerst das Personal an mehreren Standorten, dann die Abrechnung über die Grenze, danach Währungen und Kurse sowie die Darstellung von Sprache, Zahlen und Datum.

Personal an mehreren Standorten

Wer Mitarbeiter in mehreren Ländern beschäftigt, kann Urlaub und Arbeitszeit nicht über einen Kamm scheren.

Urlaubsmodelle nebeneinander

Urlaubsjahr und Verfallszeitpunkt legen Sie je Regel fest und aktivieren sie pro Mitarbeiter. So laufen unterschiedliche Modelle in einem Unternehmen nebeneinander. Mehr dazu in der Urlaubsverwaltung.

Arbeitszeit nach lokalen Vorgaben

Spezielle Formen der Arbeitszeit lassen sich gesondert behandeln, etwa Dienstverhinderungen nach österreichischen Vorgaben oder Lenkzeiten von Fahrer und Beifahrer. Die Grundlagen dazu stehen auf der Seite zur Arbeitszeiterfassung.

Zuordnung mit Stichtag

Urlaubsregeln, Pausenregelungen und Feiertagskalender legen Sie einmal zentral an. Zugeordnet werden sie über die Vertragsdaten des einzelnen Mitarbeiters, zusammen mit Wochenarbeitszeit, Urlaubstagen und Urlaubsverfall. Jeder dieser Datensätze trägt ein Gültig-ab und bei Bedarf ein Gültig-bis, sodass mehrere Zeiträume nacheinander stehen.

Damit tragen sich die Fälle, an denen starre Systeme scheitern: Ein Mitarbeiter arbeitet ein Jahr in Frankreich und kommt danach nach Deutschland, oder er zieht innerhalb Deutschlands in ein Bundesland mit anderen Feiertagen. Sie legen einen neuen Zeitraum ab dem Wechsel an. Ab da gelten die neuen Regeln und der neue Feiertagskalender, während die Monate davor nach den alten Vorgaben stehen bleiben. Niemand braucht dafür einen zweiten Mitarbeiterdatensatz, und die Auswertung über das ganze Jahr bleibt richtig.

Pausen nach lokalen Vorgaben

Die Mindestpause ist einer der Punkte, an denen die Länder deutlich auseinandergehen. In Deutschland sind bei mehr als sechs Stunden Arbeitszeit 30 Minuten vorgesehen und bei mehr als neun Stunden 45 Minuten. Österreich verlangt ab mehr als sechs Stunden ebenfalls 30 Minuten, erlaubt aber die Aufteilung in kürzere Abschnitte. Die Schweiz staffelt feiner und beginnt bereits bei mehr als fünfeinhalb Stunden mit einer Viertelstunde, bis hin zu einer ganzen Stunde bei mehr als neun Stunden. In Frankreich sind es 20 zusammenhängende Minuten, sobald die tägliche Arbeitszeit sechs Stunden erreicht.

In projectfacts bilden Sie das über Pausenregelungen ab, und zwar über beliebig viele. Jede Regelung ist eine Tabelle mit zwei Spalten, Gültig ab Arbeitszeit und Mindestpause, und nimmt beliebig viele Stufen auf. Die deutsche Vorgabe steht darin als zwei Zeilen, 6:00 Stunden mit 30 Minuten und 9:00 Stunden mit 45 Minuten. Die Schweizer Staffel bekommt schlicht eine Zeile mehr, die französische kommt mit einer aus. Sie legen also je Land eine eigene Regelung an und weisen sie über die Vertragsdaten des Mitarbeiters zu, zusammen mit Urlaubsregel und Feiertagskalender. Was für Ihr Unternehmen konkret gilt, ergibt sich aus dem jeweiligen Landesrecht und einer etwaigen Betriebsvereinbarung. Wie Pausen im laufenden Betrieb entstehen und angepasst werden, steht auf der Seite zur Arbeitszeiterfassung.

Feiertage je Standort, auch halbe und viertel

Der hinterlegte Feiertagskalender reicht mindestens zwei Jahre in die Zukunft und meldet sich selbst, wenn er ausläuft. Bundesweite und regionale Feiertage pflegen Sie getrennt, sodass Standorte korrekt abgebildet sind.

Dabei ist ein Feiertag nicht zwingend ein ganzer Tag. Je nach Land und Region führen Sie ihn als ganzen, halben oder viertel Tag, so wie es Heiligabend und Silvester in vielen Unternehmen ohnehin sind. Der Urlaubsabzug richtet sich danach.

Urlaub in halben und viertel Tagen

Wo Teiltage üblich sind, reicht der ganze Urlaubstag als kleinste Einheit nicht aus. In projectfacts nehmen Mitarbeiter Urlaub auch anteilig, als halben oder viertel Tag. Dasselbe gilt für Sonderurlaub und für den Abbau von Überstunden.

Reisekosten im Ausland

In der Reisekostenabrechnung berücksichtigen Sie landestypische Verpflegungs- und Mehrwertsteuersätze.

Rechnungen über die Grenze

Der Steuerfall entscheidet, was auf der Rechnung steht und auf welchem Konto die Position landet. Beides hängt in projectfacts zusammen.

Steuerfall und Gegenkonto

Entfällt die Steuer, ordnen Sie dem Grund ein eigenes Gegenkonto zu: Leistungen ins EU-Ausland mit Zusammenfassender Meldung, Leistungen ins Drittland, Umsätze mit Mehrwertsteuer im EU-Ausland oder ein sonstiger Befreiungsgrund. So kommen die Buchungen im Export bereits sortiert an. Mehr dazu auf der Seite zur Faktura.

Hinweise in drei Sprachen

Zu jedem Befreiungsgrund gehört ein Hinweistext auf der Rechnung, etwa zur Umkehr der Steuerschuldnerschaft nach § 13b UStG. Diese Texte hinterlegen Sie in Deutsch, Englisch und Französisch. Der passende Text erscheint automatisch, sobald der Beleg den entsprechenden Steuerfall trägt.

Zahlung erleichtern

Auf Wunsch trägt jede Rechnung einen Zahlcode, mit dem Ihr Kunde die Überweisung per Scan vorbereitet: GiroCode für den Euroraum, Swiss QR-Code für die Schweiz.

Preislisten tragen Sprache und Währung

An jeder Preisliste hängen eine Währung und eine Sprache. Sie legen so viele Preislisten an, wie Sie Märkte bedienen, und hinterlegen sie je Kunde, Land oder Zeitraum.

Der praktische Effekt zeigt sich im Angebot: Schalten Sie dort von der Preisliste Schweiz/Deutsch auf England/Pfund um, liegt der komplette Beleg unmittelbar in der anderen Sprache und mit den Preisen der anderen Währung vor. Niemand baut ein zweites Angebot, und niemand rechnet von Hand um. Das gilt für alle Sprachen und alle eingerichteten Währungen. Wie Angebote sonst entstehen, zeigt die Angebotserstellung.

Währungen und Wechselkurse

Ein Unternehmen hat genau eine Hauswährung, in der es bilanziert. Alles andere darf davon abweichen: einzelne Projekte, einzelne Belege und vor allem die Sicht des einzelnen Mitarbeiters.

Beliebige Währungen neben der Hauswährung

Sie legen so viele Währungen an, wie Sie brauchen. Nicht nur die Faktura ist währungsfähig: Auch Projekte bekommen eine eigene Währung, und Auszahlungen an Mitarbeiter lassen sich in einer abweichenden Währung leisten. So plant die Abteilung in Berlin in Euro, während die Zentrale in Zürich den Franken als Hauswährung führt.

Jeder Nutzer sieht seine eigene Währung

Damit niemand im Kopf umrechnet, wählt jeder Nutzer in seinen persönlichen Einstellungen die Währung, in der er Zahlen und Berichte angezeigt bekommt. Die Hauswährung des Unternehmens bleibt davon unberührt.

Kurse mit Verlauf statt Momentaufnahme

Der Verlauf der Wechselkurse wird hinterlegt. Rechnungen, Projekte und Kosten werden deshalb mit dem Kurs umgerechnet, der zu ihrem Datum gehört, und nicht mit dem von heute. Kurse geben Sie auf sechs Nachkommastellen genau an.

Sprache, Zahlen und Datum je Nutzer

Im internationalen Alltag scheitert Verständigung selten an der Funktion, sondern an der Darstellung. Ein Datum wie 03.04. bedeutet in Deutschland und in den USA zwei verschiedene Tage.

Was jeder für sich einstellt

In den persönlichen Einstellungen legt jeder Nutzer Sprache, Zeitzone und Land fest, dazu den Wochenstart, das Datumsformat, die Darstellung von Uhrzeiten in 12 oder 24 Stunden, das Zeitformat für Stundenangaben sowie Währung und Währungsformat, also die Trennzeichen für Tausender und Dezimalstellen.

Warum das mehr ist als Kosmetik

Dieselbe Auswertung liest sich damit für die Kollegin in Wien, den Kollegen in Zürich und das Team in den USA jeweils in vertrauter Form, ohne dass jemand eine zweite Datenbasis pflegt. Die Zahlen dahinter bleiben dieselben.

Zeitzonen im verteilten Team

Zur Darstellung gehört die Zeitzone. Jeder Nutzer hinterlegt seine eigene, und Listen, Kalender und Auswertungen richten sich danach. Auch Terminserien über den Wechsel von Sommer- und Winterzeit hinweg werden entsprechend behandelt, selbst wenn Teilnehmer in Zeitzonen ohne Umstellung sitzen. Die Kalendersynchronisation über CalDAV unterstützt Zeitzonen ebenfalls.

Drei Beispiele aus der Praxis

Wie diese Bausteine zusammenspielen, zeigt sich erst am konkreten Fall.

US-Niederlassung im Mandanten der deutschen Mutter

Die Tochtergesellschaft in den USA arbeitet im selben System wie die Mutter in Deutschland. Ihre Mitarbeiter erfassen und sehen alles in Dollar und stellen Rechnungen in Dollar mit den dort gültigen Steuersätzen. Die Zentrale schaut auf dieselben Daten in Euro, inklusive der Umsatzberichte, die mit dem jeweils gültigen Tageskurs umgerechnet werden.

Zentrale in Zürich, Abteilung in Berlin

Die Hauswährung ist der Franken. Das Berliner Team plant seine Projekte trotzdem in Euro, weil es in Euro einkauft und abrechnet. Beide Seiten sehen Berichte in ihrer gewohnten Währung, ohne getrennte Systeme oder Excel-Zwischenschritte.

Dienstleister mit Kunden in EU und Drittland

Ein deutsches Beratungshaus rechnet mit Kunden in Österreich, der Schweiz und den USA ab. Jeder Steuerfall bekommt sein eigenes Erlöskonto, der Hinweis zur Steuerschuldnerschaft erscheint automatisch in der Sprache des Empfängers, und die Buchungen kommen sortiert in der Buchhaltung an.

Alle Unterschiede auf einen Blick

Zum Nachschlagen noch einmal kompakt: links steht, was sich von Land zu Land unterscheidet, rechts die Stellschraube, an der Sie es in projectfacts einstellen.

Was sich von Land zu Land unterscheidet und wo Sie es in projectfacts einstellen

Unterschied von Land zu LandStellschraube in projectfacts
UrlaubsjahrDas Urlaubsjahr beginnt nicht überall im Januar.Den Zeitraum eines Urlaubsjahres legen Sie frei fest. Auf diesem Weg wird auch das französische Urlaubsmodell unterstützt.
Verfall von ResturlaubWann nicht genommener Urlaub verfällt, ist von Land zu Land verschieden.Den Zeitpunkt des Verfalls bestimmen Sie selbst. Urlaubsregeln aktivieren Sie pro Mitarbeiter, sodass mehrere Modelle nebeneinander laufen.
FeiertageNicht jeder Feiertag ist ein ganzer Tag. Manche Länder und Regionen kennen halbe oder viertel Feiertage.Feiertage führen Sie als ganze, halbe oder viertel Tage. Kalender pflegen Sie je Standort und schreiben sie fort.
Urlaub in TeilenWo halbe oder viertel Tage üblich sind, reicht ein ganzer Urlaubstag als kleinste Einheit nicht.Urlaub lässt sich anteilig nehmen, als halber oder viertel Tag. Das gilt auch für Sonderurlaub und den Abbau von Überstunden.
MindestpausenAb wann eine Pause fällig wird und wie lang sie sein muss, ist von Land zu Land verschieden und teils mehrfach gestaffelt.Eine Pausenregelung ist eine Tabelle mit den Spalten Gültig ab Arbeitszeit und Mindestpause und nimmt beliebig viele Stufen auf. Sie legen beliebig viele solcher Regelungen an, etwa eine je Land, und ordnen sie über die Vertragsdaten zu.
Wechsel des StandortsWer das Land oder das Bundesland wechselt, fällt ab dem Umzug unter andere Feiertage und andere Regeln.Urlaubsregel, Urlaubsverfall, Feiertagskalender und Pausenregelung hängen an den Vertragsdaten des Mitarbeiters, und die gelten ab einem Datum. Ab dem Wechsel greift der neue Satz, die Zeit davor bleibt unverändert.
Steuerbefreiung auf der RechnungOb und warum die Umsatzsteuer entfällt, hängt vom Zielland ab.Den Steuersatz hinterlegen Sie am Artikel. Jedem Befreiungsgrund ordnen Sie ein eigenes Gegenkonto zu, getrennt für Verkauf und Einkauf.
RechnungshinweiseDer Hinweis zur Steuerschuldnerschaft muss für den Empfänger lesbar sein.Zu jedem Befreiungsgrund hinterlegen Sie einen Hinweistext in Deutsch, Englisch und Französisch, formuliert nach Ihren Vorgaben.
Angebote in Sprache und Währung des KundenEin Kunde im Ausland erwartet sein Angebot in seiner Sprache und in seiner Währung.An jeder Preisliste hängen eine Währung und eine Sprache. Wechseln Sie im Angebot die Preisliste, wechselt der gesamte Beleg mit, in Sprache und Preisen.
Währung und RundungNicht überall wird in Euro und auf den Cent gerechnet.Beträge weisen Sie in Fremdwährung aus, Kosten werden umgerechnet. Für die Belegerstellung legen Sie eine kleinste Währungseinheit fest, etwa 5 Rappen.
AnzeigewährungDie Zentrale rechnet in einer anderen Währung als die Niederlassung.Neben der Hauswährung wählt jeder Nutzer in seinen persönlichen Einstellungen die Währung, in der er Zahlen und Berichte sehen möchte.
WechselkurseKurse ändern sich, alte Belege brauchen trotzdem den Kurs von damals.Der Verlauf der Wechselkurse wird hinterlegt. Rechnungen, Projekte und Kosten werden mit dem zum Datum passenden Kurs umgerechnet, auf sechs Nachkommastellen genau.
Zahlen, Datum und SpracheDatumsangaben, Dezimaltrennzeichen und Wochenstart unterscheiden sich international erheblich.Sprache, Zeitzone, Land, Wochenstart, Datums- und Zeitformat sowie das Währungsformat stellt jeder Nutzer für sich selbst ein.
ZeitzonenEin Team über mehrere Zeitzonen bucht Zeiten, Termine und Belege zu verschiedenen Ortszeiten.Jeder Nutzer hinterlegt seine Zeitzone. Listen, Kalender und Terminserien richten sich danach, auch über Sommer- und Winterzeit hinweg.
BuchhaltungsexportDATEV ist ein deutscher Standard. Im Ausland arbeitet Ihre Buchhaltung mit anderen Programmen.Neben der DATEV-Schnittstelle steht ein Listenexport bereit, bei dem Sie Spalten, Datumsformat, Dateiname und Zeichenkodierung selbst bestimmen.
WirtschaftsjahrDas Wirtschaftsjahr beginnt nicht in jedem Unternehmen und Land im Januar.Den Wirtschaftsjahresbeginn hinterlegen Sie zentral für den Buchungsexport.

Arbeiten Sie über Ländergrenzen hinweg?

Erzählen Sie uns, welche Länder bei Ihnen zusammenkommen. Wir zeigen Ihnen im Gespräch, wie sich Ihre Fälle in projectfacts abbilden lassen.

Unverbindlich kennenlernen

Häufige Fragen

Kann ich mit projectfacts ins Ausland abrechnen?
Ja. Den Steuersatz hinterlegen Sie am Artikel, und für steuerfreie Fälle ordnen Sie dem Grund ein eigenes Gegenkonto zu, etwa für Leistungen ins EU-Ausland mit Zusammenfassender Meldung oder ins Drittland. Der passende Hinweistext erscheint automatisch auf der Rechnung.
Kann ich ein Angebot in einer anderen Sprache und Währung ausgeben?
Ja. An jeder Preisliste hängen eine Währung und eine Sprache. Wechseln Sie im Angebot die Preisliste, etwa von Schweiz/Deutsch auf England/Pfund, liegt der komplette Beleg in der anderen Sprache und mit den Preisen der anderen Währung vor. Das gilt für alle Sprachen und alle eingerichteten Währungen.
In welchen Sprachen stehen die Hinweise zur Steuerbefreiung zur Verfügung?
Die Hinweistexte zu den Befreiungsgründen hinterlegen Sie in Deutsch, Englisch und Französisch und formulieren sie nach Ihren Vorgaben.
Unterstützt projectfacts Fremdwährungen?
Ja. Sie legen so viele Währungen an, wie Sie brauchen. Neben der Faktura sind auch Projekte währungsfähig, und Auszahlungen an Mitarbeiter lassen sich in einer abweichenden Währung leisten. Für die Belegerstellung legen Sie zusätzlich eine kleinste Währungseinheit fest, etwa 5 Rappen für die Schweiz.
Kann jeder Mitarbeiter eine eigene Anzeigewährung haben?
Ja. Das Unternehmen führt genau eine Hauswährung, in der es bilanziert. Unabhängig davon wählt jeder Nutzer in seinen persönlichen Einstellungen die Währung, in der er Zahlen und Berichte angezeigt bekommt.
Wie geht projectfacts mit wechselnden Umrechnungskursen um?
Der Verlauf der Wechselkurse wird hinterlegt. Rechnungen, Projekte und Kosten werden mit dem Kurs umgerechnet, der zu ihrem Datum gehört, und nicht mit dem aktuellen. Kurse geben Sie auf sechs Nachkommastellen genau an.
Lassen sich Sprache, Datums- und Zahlenformat pro Nutzer einstellen?
Ja. In den persönlichen Einstellungen legt jeder Nutzer Sprache, Zeitzone und Land fest, dazu Wochenstart, Datumsformat, Uhrzeiten in 12 oder 24 Stunden, das Zeitformat für Stundenangaben sowie Währung und Währungsformat.
Können Mitarbeiter in verschiedenen Ländern unterschiedliche Urlaubsmodelle haben?
Ja. Urlaubsjahr und Verfallszeitpunkt legen Sie je Urlaubsregel fest und aktivieren die Regel pro Mitarbeiter. So laufen mehrere Modelle in einem Unternehmen nebeneinander.
Was passiert, wenn ein Mitarbeiter das Land oder das Bundesland wechselt?
Urlaubsregel, Urlaubsverfall, Feiertagskalender und Pausenregelung hängen an den Vertragsdaten des Mitarbeiters, und die gelten jeweils ab einem Datum. Sie legen zum Wechsel einen neuen Zeitraum an: Ab dann greifen die neuen Regeln, die Zeit davor bleibt nach den bisherigen stehen. Ein Mitarbeiter, der ein Jahr in Frankreich gearbeitet hat und dann nach Deutschland kommt, braucht deshalb keinen zweiten Datensatz.
Unterscheiden sich die Pausenregelungen von Land zu Land?
Ja, und zwar deutlich. In Deutschland sind bei mehr als sechs Stunden Arbeitszeit 30 Minuten Pause vorgesehen und bei mehr als neun Stunden 45 Minuten. In Frankreich sind es 20 zusammenhängende Minuten, sobald die tägliche Arbeitszeit sechs Stunden erreicht, und die Schweiz staffelt in mehreren Stufen ab fünfeinhalb Stunden. In projectfacts legen Sie beliebig viele Pausenregelungen an, etwa eine je Land. Jede besteht aus einer Tabelle mit den Spalten Gültig ab Arbeitszeit und Mindestpause und nimmt beliebig viele Stufen auf. Zugewiesen wird sie den Mitarbeitern über die Vertragsdaten.
Werden verschiedene Zeitzonen unterstützt?
Ja. Jeder Nutzer hinterlegt seine eigene Zeitzone, und Listen, Kalender und Auswertungen richten sich danach. Auch Terminserien über den Wechsel von Sommer- und Winterzeit hinweg werden entsprechend behandelt, ebenso die Kalendersynchronisation über CalDAV.
Lassen sich halbe oder viertel Feiertage abbilden?
Ja. Ein Feiertag muss kein ganzer Tag sein. Je nach Land und Region führen Sie ihn als ganzen, halben oder viertel Tag, und der Urlaubsabzug richtet sich danach.
Kann Urlaub anteilig genommen werden?
Ja. Neben ganzen Tagen nehmen Mitarbeiter Urlaub auch als halben oder viertel Tag. Dasselbe gilt für Sonderurlaub und den Abbau von Überstunden.
Funktioniert die Buchhaltung auch ohne DATEV?
Ja. Neben der DATEV-Schnittstelle steht ein manueller Listenexport bereit. Exportspalten, Datumsformat, Dateiname und Zeichenkodierung stellen Sie selbst ein, sodass sich der Export an das Programm Ihrer Buchhaltung anpassen lässt.
Kann projectfacts auf einem eigenen Server im Ausland laufen?
Ja. Neben dem Hosting in Frankfurt am Main lässt sich projectfacts auf einem eigenen Server betreiben. Welche Variante sinnvoll ist, klären wir im Gespräch.