Unternehmenssoftware für Österreich
Zeitaufzeichnung mit Dienstverhinderung und fiktiver Normalarbeitszeit, eigenes Urlaubsjahr, dazu Projekte, CRM und Rechnungen in einem System.
Unverbindlich kennenlernenSoftware für Österreich: die kurze Antwort
projectfacts ist eine All-in-One-Unternehmenssoftware für kleine und mittlere Unternehmen: Projektmanagement, Zeiterfassung, CRM, Faktura, Ticketsystem und Personal laufen in einem System statt in fünf. Für Österreich sind die Punkte eingebaut, an denen ein rein deutsches System stehen bleibt: die Zeitaufzeichnung mit Dienstverhinderung und fiktiver Normalarbeitszeit, spezielle Arbeitszeiten wie Lenkzeiten, das frei festlegbare Urlaubsjahr und die Abrechnung als Leistung ins EU-Ausland mit Zusammenfassender Meldung.
Österreich liegt sprachlich nah und arbeitsrechtlich anders. Wer als Unternehmen in Wien, Graz, Linz oder Salzburg eine Business-Software sucht oder von Deutschland aus eine Niederlassung dort führt, stößt schnell auf Regeln, die ein deutsches System nicht kennt: die Verbuchung von Dienstverhinderungen, die fiktive Normalarbeitszeit, das eigene Urlaubsjahr.
Neben der Zentrale in Darmstadt unterhalten wir eine Filiale mit Schulungszentrum in Lindau am Bodensee. Für Kunden in Vorarlberg und im westlichen Tirol ist das der kurze Weg zu einem Termin vor Ort.
Diese Seite sammelt, was projectfacts dafür mitbringt. Den Überblick über alle Länder finden Sie unter Internationalisierung.
Zeitaufzeichnung nach österreichischen Vorgaben
Mit Version 6.8 hat projectfacts die Zeitwirtschaft gezielt um österreichische Anforderungen erweitert. Die laufende Zeitaufzeichnung entsteht dabei nebenbei: Mitarbeiter buchen ihre Arbeitszeit im Browser, per App oder am Terminal, und Überstunden, Zeitausgleich, Urlaub und Krankenstand hängen an denselben Daten.
Dienstverhinderung verbuchen
Dienstverhinderungen, etwa durch einen Arztbesuch, verbuchen Sie nach österreichischen Vorgaben. Die Verbuchung von Reisezeiten und Dienstverhinderungen richtet sich in Österreich nach der fiktiven Normalarbeitszeit, und genau so lässt sie sich in projectfacts abbilden. Die Details stehen im Beitrag zu den speziellen Arbeitszeiten.
Spezielle Arbeitszeiten
Besondere Formen der Arbeitszeit behandeln Sie gesondert, etwa Lenkzeiten von Fahrer und Beifahrer. Eigene Kategorien für Anwesenheit, Urlaub oder Krankenstand legen Sie selbst an und bestimmen, wie sie auf das Überstunden- und Urlaubskonto wirken. Gleitzeit, Teilzeit und Vertrauensarbeitszeit bilden Sie als eigene Arbeitszeitmodelle ab, samt der Pausen- und Zuschlagsregeln, die Ihr Kollektivvertrag vorgibt.
Überstunden und Zeitausgleich
Ein Ampelsystem zeigt den Stand der Überstundenkonten Ihrer Mitarbeiter, über die auch der Abbau als Zeitausgleich läuft. Die Grundlagen der Zeitwirtschaft finden Sie auf der Seite zur Arbeitszeiterfassung.
Urlaub mit eigenem Urlaubsjahr
Das österreichische Urlaubsrecht hängt nicht zwingend am Kalenderjahr. Genau dort scheitern Systeme, die ein festes Jahr voraussetzen.
Urlaubsjahr frei festlegen
Den Zeitraum eines Urlaubsjahres legen Sie individuell fest. Es muss nicht am Kalenderjahr hängen, sondern kann einem abweichenden Zeitraum folgen.
Verfall und mehrere Modelle
Wann nicht genommener Urlaub verfällt, bestimmen Sie selbst. Urlaubsregeln aktivieren Sie pro Mitarbeiter, sodass österreichische und deutsche Modelle in einem Unternehmen nebeneinander laufen. Mehr dazu in der Urlaubsverwaltung.
Austritt und Feiertage
Feiertagskalender pflegen Sie getrennt nach überregionalen und regionalen Tagen, sodass sich Standorte einzeln abbilden lassen.
Rechnungen und Buchhaltung
Als Rechnungsprogramm für Österreich schreibt projectfacts Angebote, Auftragsbestätigungen und Rechnungen aus denselben Daten, aus denen die Projekte und Zeiten kommen.
Leistungen ins EU-Ausland
Den Steuersatz hinterlegen Sie am Artikel, für Österreich also den Normalsatz von 20 Prozent sowie die ermäßigten Sätze von 13 und 10 Prozent. Rechnen Sie aus Deutschland nach Österreich ab, ordnen Sie diesen Fall einem eigenen Gegenkonto für Leistungen ins EU-Ausland mit Zusammenfassender Meldung zu. Der passende Hinweistext zur Umkehr der Steuerschuldnerschaft erscheint automatisch auf der Rechnung, auf Wunsch in Deutsch, Englisch oder Französisch. Mehr dazu unter Faktura.
Export an Ihre Buchhaltung
Neben der DATEV-Schnittstelle steht ein frei konfigurierbarer Listenexport bereit. Exportspalten, Datumsformat, Dateiname und Zeichenkodierung stellen Sie selbst ein, sodass sich der Export an BMD, RZL oder ein anderes Programm Ihrer österreichischen Buchhaltung anpassen lässt. Mehr dazu unter Finanzbuchhaltung.
Preislisten je Markt
An jeder Preisliste hängen eine Währung und eine Sprache. Bedienen Sie von Österreich aus auch Kunden außerhalb des Euroraums oder in anderer Sprache, wechseln Sie im Angebot einfach die Preisliste: Der komplette Beleg liegt dann in der anderen Sprache und mit den Preisen der anderen Währung vor. Wie Angebote entstehen, zeigt die Angebotserstellung.
Übergabe an Lohnverrechnung und Steuerberatung
In Österreich läuft die Buchhaltung und die Lohnverrechnung in aller Regel über BMD, seltener über RZL. projectfacts ersetzt diese Systeme nicht, sondern beliefert sie und holt sich umgekehrt von dort, was es braucht.
Beide Richtungen, automatisch
Anbindungen an BMD sind bei Kunden umgesetzt und laufen im Betrieb. Aus BMD kommen Kundendaten mit Rechtsform und UID-Nummer, HR-Daten wie Urlaubsanspruch, Arbeitszeitmodell und Kostenträger sowie Kosten, die über die Kostenstelle direkt auf das richtige Projekt gebucht werden. Zurück gehen die Rechnungsdaten und die Anwesenheitsdaten. Alles Weitere steht auf der Seite zur BMD-Schnittstelle.
Zeiten für die Lohnverrechnung
Urlaub und Krankenstand ebenso wie Office, Homeoffice und Extern stellt projectfacts mit Start und Ende, Datum und Personalnummer als CSV bereit. Die Lohnverrechnung rechnet damit auf denselben Zeiten, die Ihre Mitarbeiter ohnehin buchen.
Ohne Dateiupload
Der Abgleich läuft als regelmäßiger Nachtlauf. Niemand muss am Monatsende eine Datei exportieren und in einem Portal hochladen. Eingerichtet wird die Anbindung im Projekt auf Ihre BMD-Umgebung, weil Kontenrahmen und Nummernkreise in jedem Haus anders aussehen.
Zwei Beispiele aus der Praxis
Deutsches Unternehmen mit Niederlassung in Wien
Die Wiener Kollegen brauchen ihr eigenes Urlaubsjahr, ihre eigenen Feiertage und die Verbuchung von Dienstverhinderungen nach österreichischen Vorgaben. Die deutschen Kollegen behalten ihre Regeln. Beides läuft über Urlaubsregeln, die pro Mitarbeiter aktiviert werden, in einem System und einer Auswertung.
Österreichisches Unternehmen mit Kunden in DACH
Rechnungen nach Deutschland laufen als Leistung ins EU-Ausland mit Zusammenfassender Meldung auf ein eigenes Erlöskonto, Rechnungen in die Schweiz als Drittlandfall auf ein anderes. Den passenden Hinweis zur Steuerschuldnerschaft setzt das System selbst auf den Beleg, in der Sprache des Empfängers.
Sie beschäftigen Mitarbeiter in Österreich?
Erzählen Sie uns, wie Ihre Zeitwirtschaft heute läuft. Im Gespräch schauen wir gemeinsam, welche Regeln für Ihren Fall nötig sind.
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