Active Directory und LDAP
Wer schon ein Benutzerverzeichnis betreibt, möchte nicht daneben ein zweites pflegen. projectfacts prüft die Anmeldung direkt gegen Ihren Verzeichnisdienst – mit den Zugangsdaten, die Ihre Mitarbeiter ohnehin haben.
Wie viele Systeme nutzen Sie?Wie funktioniert die LDAP-Anbindung von projectfacts?
Bei einer LDAP-Anbindung prüft projectfacts nicht mehr selbst, ob ein Kennwort stimmt, sondern fragt Ihren Verzeichnisdienst. LDAP ist der Standard, über den solche Verzeichnisse abgefragt werden; das bekannteste ist Microsofts Active Directory.
Für Ihre Mitarbeiter ändert sich damit vor allem eines: Sie melden sich mit den Zugangsdaten an, die sie ohnehin für ihren Rechner benutzen. Für die Administration ändert sich mehr – Kennwortregeln, Sperrungen und Gruppenzugehörigkeiten werden an einer Stelle gepflegt und wirken auch in projectfacts.
Wofür die LDAP-Anbindung gut ist
Ein Kennwort für alles
Ihre Mitarbeiter melden sich mit den Zugangsdaten aus dem Verzeichnisdienst an.
Zugriff über Gruppen
Wer sich anmelden darf, steuern Sie über die Gruppe im Verzeichnisdienst.
Verschlüsselte Verbindung
Die Abfrage läuft auf Wunsch über LDAP-SSL mit hinterlegtem Zertifikat.
Was über den Verzeichnisdienst gesteuert wird
Die Anbindung regelt zwei Dinge: wer sich anmelden kann und über welche Gruppe der Zugang läuft.
Die Anmeldung selbst
projectfacts reicht Benutzername und Kennwort an den Verzeichnisdienst weiter und übernimmt dessen Antwort. Ändert jemand sein Kennwort im Netzwerk, gilt es unmittelbar auch hier. Wird ein Konto gesperrt, kommt der Betreffende auch in projectfacts nicht mehr hinein – ohne dass jemand daran denken muss.
Der Zugang über eine Gruppe
In der Konfiguration wird festgelegt, in welchem Bereich des Verzeichnisses nach Benutzern gesucht wird und welche Gruppe zum Zugriff berechtigt. Damit steuern Sie über eine Gruppenmitgliedschaft, wer projectfacts überhaupt nutzen darf – ein Handgriff, der ohnehin bei jedem Eintritt und Austritt gemacht wird.
Anmeldung, wenn das Verzeichnis nicht erreichbar ist
Für den Fall, dass der Verzeichnisdienst gerade nicht antwortet, lässt sich eine Offline-Anmeldung für einen festgelegten Zeitraum zulassen. Damit steht Ihr Betrieb nicht still, nur weil ein Server neu startet.
Was die Anbindung nicht übernimmt
Ein Punkt, der vor der Einführung geklärt gehört, weil er sonst später für Überraschung sorgt.
Anmeldung ist nicht Benutzerbereitstellung
Die LDAP-Anbindung regelt, wer sich anmelden darf. Die Benutzer im Verzeichnisdienst werden den projectfacts-Benutzern zugeordnet – neue Mitarbeiter entstehen dadurch nicht von selbst in projectfacts. Wenn Sie darüber hinaus eine laufende Übernahme von Benutzerdaten brauchen, sprechen Sie uns darauf an; was in Ihrer Umgebung möglich ist, klären wir gemeinsam.
Berechtigungen bleiben in projectfacts
Der Verzeichnisdienst entscheidet, wer hereinkommt. Was jemand danach sehen und tun darf, entscheidet weiterhin das Rechtesystem von projectfacts. Diese Trennung ist gewollt: Fachliche Rollen in einer Unternehmenssoftware folgen selten der Struktur eines Verzeichnisdienstes, und wer sie aneinanderkoppelt, pflegt am Ende beides gegeneinander.
Wie die Einrichtung abläuft
Die Anbindung wird in der Konfiguration Ihrer Installation vorgenommen und gemeinsam mit uns eingerichtet. Ihre IT bringt dazu die Angaben aus dem Verzeichnisdienst mit.
Was Ihre IT bereithalten sollte
Die Adresse des Verzeichnisservers, den Bereich, in dem nach Benutzern gesucht werden soll, die Gruppe, die zum Zugriff berechtigt, sowie die gewünschte Authentifizierungsmethode. Soll die Verbindung verschlüsselt laufen, kommt das Zertifikat des Servers dazu.
Danach die Zuordnung
Anschließend werden die Benutzer aus dem Verzeichnis den projectfacts-Benutzern zugeordnet. Bei einer Erstanbindung ist das ein einmaliger Durchgang, der sich in überschaubarer Zeit erledigen lässt.
LDAP oder Single Sign-on über Microsoft?
Beide Wege verlagern die Anmeldung nach außen, setzen aber an verschiedenen Stellen an. Welcher passt, hängt daran, wo Ihre Benutzer geführt werden.
Woran Sie es festmachen
Führen Sie Ihre Benutzer in einem Verzeichnisdienst im eigenen Netz, ist die LDAP-Anbindung der direkte Weg. Arbeiten Sie ohnehin mit Microsoft 365 und liegen die Konten dort, ist Single Sign-on über Microsoft Entra ID meist der kürzere – dort melden sich Ihre Mitarbeiter ohne erneute Kennworteingabe an, weil sie bereits angemeldet sind.
Welcher Weg in Ihrem Fall der sinnvollere ist, klären wir am besten vorab. Beides gleichzeitig zu betreiben ist selten nötig.
Ein Verzeichnis statt zwei Benutzerlisten
In einer kostenlosen Erstberatung klären wir, welche Angaben aus Ihrem Verzeichnisdienst nötig sind und ob LDAP oder Single Sign-on über Microsoft der passende Weg ist.
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