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Single Sign-on

Ein Kennwort weniger, das vergessen, notiert oder wiederverwendet werden kann. Ihre Mitarbeiter melden sich bei projectfacts mit dem Microsoft-Konto an, mit dem sie sich ohnehin jeden Morgen anmelden.

Nutzen prüfen

Was bedeutet Single Sign-on bei projectfacts?

Single Sign-on heißt, dass die Anmeldung nicht mehr in projectfacts selbst stattfindet, sondern bei Ihrem Identitätsanbieter. projectfacts unterstützt dafür Microsoft Entra ID, den Verzeichnisdienst hinter Microsoft 365, der früher Azure AD hieß. Wer dort angemeldet ist, kommt ohne weitere Kennworteingabe in projectfacts hinein.

Der Gewinn liegt weniger in der Bequemlichkeit als in der Kontrolle. Zugänge werden dort verwaltet, wo sie ohnehin verwaltet werden. Scheidet jemand aus, wird sein Microsoft-Konto gesperrt – und damit auch sein Zugang zu projectfacts, ohne dass jemand daran denken muss.

Wofür Single Sign-on gut ist

Ein Kennwort weniger

Kein zusätzlicher Zugang, der notiert, wiederverwendet oder vergessen wird.

Zentral entziehbar

Wer das Unternehmen verlässt, verliert den Zugang dort, wo Sie ihn ohnehin sperren.

Je Mitarbeiter einstellbar

Deaktiviert, erlaubt oder erzwungen – Sie entscheiden das pro Benutzer, nicht für alle auf einmal.

Drei Einstellungen je Benutzer

Single Sign-on wird nicht pauschal für den ganzen Mandanten geschaltet, sondern je Benutzer. Das erlaubt eine Einführung in Etappen, statt alles an einem Tag umzustellen.

Deaktiviert

Der Mitarbeiter meldet sich wie bisher mit Benutzername und Kennwort an. Der Ausgangszustand und die richtige Einstellung für alle, die noch kein Microsoft-Konto haben – etwa externe Mitarbeiter oder Kollegen aus der Produktion.

Erlaubt

Beide Wege funktionieren nebeneinander. Das ist die sinnvolle Einstellung während der Umstellung: Wer möchte, nutzt bereits den Microsoft-Zugang, und niemand steht vor verschlossener Tür, wenn etwas noch nicht eingerichtet ist.

Erzwungen

Nur noch die Anmeldung über Microsoft ist möglich. Der Endzustand für alle, die dauerhaft über SSO arbeiten sollen. Erst in dieser Einstellung greift der eigentliche Nutzen vollständig, weil es kein zweites Kennwort mehr gibt, das übersehen werden könnte.

Single Sign-on je Benutzer eingestellt: deaktiviert, erlaubt und erzwungen | projectfacts

Wie die Einrichtung abläuft

Die Einrichtung ist eine Sache für Ihre IT und braucht ein Microsoft-Konto mit Administratorrechten.

Zugriff auf Microsoft Graph erteilen

Im ersten Schritt erhält projectfacts den Zugriff auf Microsoft Graph, die Schnittstelle, über die Microsoft Benutzerdaten bereitstellt. Das bestätigt ein Administrator einmalig. Wer bereits eine eigene App-Registrierung in Microsoft verwendet, kann diese nutzen.

Benutzer einander zuordnen

Anschließend wird festgelegt, welcher Microsoft-Benutzer zu welchem projectfacts-Benutzer gehört. Die Zuordnung erfolgt für jeden Mitarbeiter einzeln über ein Auswahlmenü.

Was das für die Planung heißt

Diese Zuordnung ist ein manueller Schritt, keine laufende Synchronisation. Für die Einführung bedeutet das einen überschaubaren einmaligen Aufwand – bei zwanzig Mitarbeitern eine halbe Stunde. Für den Betrieb bedeutet es, dass ein neuer Mitarbeiter in projectfacts angelegt und zugeordnet werden muss; er erscheint nicht von selbst, weil er in Microsoft angelegt wurde. Diese Erwartung sollte im Einführungsprojekt geklärt sein, damit sie später niemanden überrascht.

Was Single Sign-on nicht leistet

Zwei Punkte, nach denen in IT-Abteilungen regelmäßig gefragt wird und die klar beantwortet gehören.

Anmeldung ist nicht Benutzerverwaltung

Single Sign-on regelt, wer sich anmelden darf – nicht, wer angelegt wird. Auf dem hier beschriebenen Weg über Microsoft Entra ID werden die Benutzer einmalig einander zugeordnet, und ein neuer Mitarbeiter wird in projectfacts angelegt. Wenn Sie darüber hinaus eine laufende Übernahme von Benutzerdaten aus einem Verzeichnisdienst brauchen, sprechen Sie uns darauf an: Was in Ihrer Umgebung möglich ist, klären wir gemeinsam, statt es hier pauschal zu beantworten.

Berechtigungen bleiben in projectfacts

Wer sich anmelden darf, entscheidet Microsoft. Was er danach sehen und tun darf, entscheidet weiterhin das Rechtesystem von projectfacts. Diese Trennung ist gewollt: Die fachlichen Rollen in einer Unternehmenssoftware folgen selten der Struktur eines Verzeichnisdienstes.

Was sonst noch über Microsoft läuft

Die Anmeldung ist nur ein Teil der Verbindung zu Microsoft 365.

Kontakte, Kalender, E-Mail und Teams

Kontakte und Termine synchron halten, E-Mails zuordnen, ein Add-In für Outlook: Das deckt die Seite zu Microsoft 365 ab. Für Anrufe und Besprechungen gibt es zusätzlich die Anbindung an Microsoft Teams.

Ein Zugang weniger für Ihre Mitarbeiter

In einer kostenlosen Erstberatung klären wir, was für die Einrichtung von Single Sign-on in Ihrer Umgebung nötig ist und wie eine Umstellung in Etappen aussehen kann.

Jetzt Beratung anfragen

Noch Fragen? Wir haben die passende Antwort!

Sie möchten die Einrichtung Schritt für Schritt nachlesen oder die Voraussetzungen in Ihrer Microsoft-Umgebung prüfen? Sprechen Sie uns an.

Häufige Fragen zu Single Sign-on

Unterstützt projectfacts Single Sign-on?
Ja, über Microsoft Entra ID – den Verzeichnisdienst hinter Microsoft 365, der früher Azure AD hieß. Ihre Mitarbeiter melden sich mit ihrem Microsoft-Konto an, statt ein weiteres Kennwort zu verwalten.
Kann ich Single Sign-on für einzelne Mitarbeiter aktivieren?
Ja. Je Benutzer stehen drei Einstellungen zur Verfügung: deaktiviert, erlaubt oder erzwungen. So lässt sich die Umstellung in Etappen durchführen, statt alles an einem Tag umzustellen.
Was ist für die Einrichtung nötig?
Ein Microsoft-Konto mit Administratorrechten. Damit wird einmalig der Zugriff auf Microsoft Graph erteilt, anschließend werden die Microsoft-Benutzer den projectfacts-Benutzern zugeordnet. Eine bestehende App-Registrierung in Microsoft kann dafür genutzt werden.
Wie kommen die Benutzer zusammen?
Auf dem Weg über Microsoft Entra ID wird jeder Microsoft-Benutzer einmalig dem passenden projectfacts-Benutzer zugeordnet. Single Sign-on regelt die Anmeldung, nicht die Benutzerverwaltung: Ein neuer Mitarbeiter wird in projectfacts angelegt und zugeordnet. Brauchen Sie eine laufende Übernahme von Benutzerdaten aus einem Verzeichnisdienst, sprechen Sie uns an.
Steuert Microsoft dann auch die Berechtigungen in projectfacts?
Nein. Wer sich anmelden darf, entscheidet Microsoft. Was jemand danach sehen und tun darf, entscheidet weiterhin das Rechtesystem von projectfacts. Diese Trennung ist gewollt, weil fachliche Rollen selten der Struktur eines Verzeichnisdienstes folgen.
Was passiert, wenn ein Mitarbeiter das Unternehmen verlässt?
Wird sein Microsoft-Konto gesperrt, kommt er auch nicht mehr über Single Sign-on in projectfacts hinein. Genau das ist der praktische Vorteil: Zugänge werden dort entzogen, wo sie ohnehin verwaltet werden.