MCP-Server: KI-Assistenten anbinden
Ihre Mitarbeiter stellen ihre Fragen an einen KI-Assistenten – und der Assistent holt sich die Antwort aus projectfacts. Über das Model Context Protocol binden Sie Claude, ChatGPT oder einen eigenen Agenten an, ohne dass jemand mehr sehen kann als bisher.
Wie viele Systeme nutzen Sie?Kann ich Claude oder ChatGPT an projectfacts anbinden?
Ja. projectfacts bringt einen eigenen MCP-Server mit. MCP steht für Model Context Protocol, einen offenen Standard, über den KI-Anwendungen auf externe Daten und Funktionen zugreifen. Ist der Zugang eingerichtet, kann ein Assistent Daten aus projectfacts abfragen und – im Rahmen der vergebenen Rechte – Vorgänge anlegen. Gefragt wird in normaler Sprache, nicht in einer Abfragesprache.
Der praktische Unterschied zu einem Bericht: Ein Bericht beantwortet die Frage, die jemand beim Bau des Berichts vorhergesehen hat. Ein Assistent beantwortet die Frage, die Sie gerade haben. Vorgestellt wurde das Protokoll Ende 2024 von Anthropic und anschließend als offener Standard veröffentlicht – seither unterstützen es die gängigen KI-Anwendungen.
Wofür der MCP-Server gut ist
Fragen statt Berichte
Auswertungen entstehen im Gespräch, auch wenn niemand vorher einen passenden Bericht gebaut hat.
Ihre Rechte gelten weiter
Ein MCP-Zugang erweitert keine Berechtigungen. Jeder sieht genau das, was er auch in der Oberfläche sehen darf.
Zugeschnittene Zugänge
Statt eines Generalzugangs richten Sie mehrere kleine ein – je nach Abteilung und Aufgabe.
Der wichtigste Satz zuerst: mehr Rechte gibt es nicht
Bei jeder KI-Anbindung ist die erste Frage die nach den Daten. Die Antwort ist bei MCP klar und einfach zu prüfen: Ein MCP-Zugang kann nie mehr als der Benutzer, der ihn verwendet.
Was das konkret bedeutet
Wenn Sie ein Werkzeug über den Assistenten aufrufen, prüft projectfacts Ihr persönliches Rechteprofil – genau wie bei einer Anmeldung in der Oberfläche. Zwei Mitarbeiter, die dasselbe Werkzeug benutzen, bekommen deshalb unterschiedliche Ergebnisse: jeder seine. Dass ein Werkzeug vorhanden ist, sagt also etwas über den Funktionsumfang aus, nicht über eine Freigabe.
Das nimmt der Einführung viel von ihrer Schwere. Sie müssen kein zweites Berechtigungskonzept aufbauen und keine Sonderregeln pflegen. Das Rechtesystem, das Sie ohnehin haben, gilt weiter.
Mehrere kleine Zugänge statt eines großen
Der MCP-Server von projectfacts ist modular aufgebaut. Sie legen nicht einen Zugang mit allen Werkzeugen an, sondern mehrere, die jeweils auf eine Aufgabe zugeschnitten sind.
Warum das die bessere Bauweise ist
Ein Assistent muss vor jeder Antwort die Liste der verfügbaren Werkzeuge durchgehen. Je länger diese Liste, desto mehr Aufmerksamkeit geht dafür drauf und desto ungenauer wird die Antwort. Ein Zugang mit zwölf passenden Werkzeugen liefert bessere Ergebnisse als einer mit hundert, von denen neunzig nicht zur Frage gehören.
Wie so ein Zuschnitt in der Praxis aussieht
Üblich sind drei bis vier Zugänge: ein allgemeiner Lesezugang für alle Mitarbeiter, ein Zugang mit Personalthemen für die Personalverwaltung, einer mit Kunden- und Vertriebsthemen für das CRM und gegebenenfalls einer für die Projektarbeit. Welche Werkzeuge ein Zugang enthält, legt ein Administrator fest und ändert es später jederzeit.
Wie die Anbindung eingerichtet wird
Der Weg ist kurz und braucht keine Entwicklungsarbeit.
Drei Schritte
Zuerst legt ein Administrator in projectfacts eine MCP-Konfiguration an und wählt aus, welche Werkzeuge sie enthält und welche Benutzergruppen sie verwenden dürfen. Danach trägt jeder Mitarbeiter die Adresse dieses Zugangs in seinem KI-Client ein. Die Anmeldung läuft über OAuth, sodass die Verbindung an seinem eigenen Konto hängt und keine Kennwörter weitergegeben werden.
Welche Assistenten sich anbinden lassen
MCP ist ein offener Standard. Angebunden werden können alle Anwendungen, die ihn unterstützen – darunter Claude und ChatGPT sowie eigene Agenten, die Sie selbst betreiben. Weil der Standard offen ist, binden Sie projectfacts einmal an und bleiben bei der Wahl des Assistenten frei.
Was Sie dabei wissen sollten
Ein MCP-Zugang gehört zu einem Mandanten. Wer in mehreren Mandanten arbeitet, richtet je Mandant einen Zugang ein. Ändert ein Administrator die Werkzeuge eines Zugangs, greift die Änderung, sobald sich der Client neu verbindet.
MCP oder REST-API?
Beide Wege führen aus projectfacts heraus, aber sie lösen verschiedene Aufgaben. Die Faustregel: Die REST-API ist für Software, die immer dasselbe tut. MCP ist für Fragen, die man vorher nicht kennt.
Woran Sie es festmachen
Soll etwas jede Nacht zuverlässig und identisch laufen, ist die API der richtige Weg. Soll jemand aus dem Fachbereich eine Frage stellen können, die vorher niemand kannte, ist es MCP. Der Aufwand unterscheidet sich ebenfalls: Für MCP genügt eine Konfiguration, für eine API-Anbindung entstehen Entwicklung, Test und Betrieb.
In der Praxis stehen beide nebeneinander: Die API hält die festen Abläufe am Laufen, MCP beantwortet die Fragen dazwischen.
KI-Assistenten sicher an Ihre Daten anbinden
In einer kostenlosen Erstberatung schauen wir uns an, welche Zugänge für Ihre Abteilungen sinnvoll sind und wie der Zuschnitt der Werkzeuge aussehen sollte.
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Für MCP gibt es eine kostenlose Sandbox zum Ausprobieren und eine offene Sprechstunde. Die Termine und die technische Beschreibung finden Sie im Hilfecenter.