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Provisionsabrechnung automatisch statt in Excel

Wer variable Vergütung von Hand nachrechnet, verliert Zeit und riskiert Streit. In projectfacts hängen die Provisionsregeln am Auftrag und rechnen sich selbst.

Unverbindlich kennenlernen

Was ist eine Provisionsabrechnung?

Die Provisionsabrechnung ist der Vorgang, mit dem Sie eine erfolgsabhängige Vergütung ermitteln, nachweisen und zur Auszahlung bringen. Sie beantwortet drei Fragen: worauf wird gerechnet, wie viel wird fällig und wann. Hier geht es um den Weg von der Vereinbarung bis zur Zahlung.

In vielen Unternehmen besteht die Vergütung im Vertrieb aus einem festen Grundbetrag plus einem variablen Anteil, in anderen Modellen wird ausschließlich auf Provisionsbasis gezahlt. Je mehr Modelle nebeneinander laufen, desto weniger trägt eine Tabellenkalkulation.

Nachvollziehbar für beide Seiten

Ihre Mitarbeiter sehen jederzeit, welche Abschlüsse zählen und was daraus folgt. Das nimmt Diskussionen am Monatsende die Grundlage.

Keine Doppelarbeit

Die Zahlen stehen bereits im System. Wer sie für die Provision noch einmal in eine Tabelle überträgt, baut eine zweite Fehlerquelle.

Mehrere Modelle parallel

Außendienst, Innendienst und Teamleitung rechnen selten nach derselben Regel. Nebeneinander abbildbar, ohne Sonderlösung.

Provision auf Umsatz oder auf Rohertrag?

Auf Umsatzbasis
Prozentsatz vom Auftrags- oder Rechnungswert
Auf Rohertragsbasis
Prozentsatz von der tatsächlichen Wertschöpfung
Bemessungsgrundlage
der fakturierte Betrag
Erlös abzüglich Einsatz oder Einkaufspreis
Steuerungswirkung
belohnt Volumen
belohnt Marge
Bei Handelsware
Provision auch auf durchgereichte Lizenzen
nur auf die Differenz zwischen Ein- und Verkauf
Bei Eigenleistung
Provision auf den vollen Stundenumsatz
Umsatz abzüglich des internen Verrechnungssatzes
Rabattrisiko
Nachlass senkt die Provision kaum
Nachlass schlägt voll auf die Provision durch

Woraus eine Provisionsregel besteht

Egal welches Modell Sie fahren, eine Regel beantwortet immer dieselben vier Fragen. Wer sie vorab schriftlich klärt, spart sich die Klärung im Nachhinein.

Bemessungsgrundlage und Satz

Worauf wird gerechnet, auf Umsatz oder Rohertrag, und mit welchem Prozentsatz oder Festbetrag? Auch eine Mischung ist üblich, etwa ein Prozentsatz auf die Eigenleistung und ein Festbetrag je Abschluss.

Umfang des Auftrags

Entfällt die Provision auf alle Teile des Auftrags oder nur auf einzelne Positionen? Weiterverkaufte Fremdleistungen werden häufig ausgenommen oder anders bewertet als die eigene Arbeit.

  • Ganzer Auftrag oder einzelne Positionen
  • Fremdleistung getrennt bewerten

Fälligkeit

Wann wird die Provision fällig, mit dem Abschluss, mit der Rechnungsstellung oder erst mit dem Zahlungseingang? Und gilt die Regel nur für Abschlüsse in einem bestimmten Zeitfenster?

  • Auslöser festlegen: Abschluss, Rechnung oder Zahlung
  • Gültigkeitszeitraum der Regel

Empfänger

Wer bekommt sie? Neben der Person, die den Abschluss gemacht hat, hängt oft eine zweite Regel für die Teamleitung daran, mit anderem Satz und anderer Bezugsgröße.

Beispiel: zwei Regeln an einem Auftrag

Ein Vertriebsmitarbeiter erhält für einen Auftrag 4 Prozent Provision vom Rohertrag, und zwar je Rechnung zu diesem Abschluss. Der Bereichsleiter bekommt für denselben Abschluss pauschal 50 Euro auf jede Rechnung.

Was daraus folgt

Beide Regeln hängen am selben Auftrag und rechnen unabhängig voneinander. Der Rohertrag ergibt sich dabei aus der Differenz zwischen dem eingenommenen Wert und dem eingesetzten Aufwand, also etwa der weiterverkauften Arbeitszeit abzüglich des internen Verrechnungssatzes, oder bei einer eingekauften und weiterverkauften Lizenz aus der Spanne dazwischen.

Provisionen auf Rohertragsbasis beziehen sich damit nicht auf den kompletten Auftragswert, sondern auf die Wertschöpfung, die durch die Arbeit tatsächlich erbracht wird.

Variable Vergütung ohne Tabellenpflege

Sobald mehrere Modelle nebeneinander laufen, wird die Provisionsabrechnung von Hand zur Fehlerquelle. In projectfacts hinterlegen Sie die Regeln einmal und lassen sie rechnen.

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Provisionsregeln am Auftrag hinterlegen | projectfacts

Provisionsregeln in projectfacts hinterlegen

Die Regeln hängen am Auftrag, nicht an einer separaten Liste. Berechtigte hinterlegen dort mehrere Provisionsregeln nebeneinander, sodass sich auch ungewöhnliche Absprachen abbilden lassen, ohne dass jemand daneben eine Tabelle pflegt.

Seit Version 2026.2 können Sie als Empfänger einer Regel auch Gruppen angeben und zusätzlich einen abweichenden Empfänger hinterlegen. Eine Teamleiter-Provision ist damit eine Einstellung und keine Sonderrechnung mehr.

  • Mehrere Regeln parallel an einem Auftrag
  • Umsatz- oder Rohertragsbasis je Regel wählbar
  • Gruppen und abweichende Empfänger seit 2026.2
Von der Provisionsregel zur Auszahlung | projectfacts

Von der Regel zur Auszahlung

Weil Aufträge, Rechnungen und Zeiten in projectfacts dieselbe Datenbasis nutzen, entsteht die Provision aus den Daten, die ohnehin da sind. Es gibt keinen zweiten Stand, der mit dem ersten abgeglichen werden müsste.

Die ermittelten Beträge laufen zusammen mit Zuschlägen und Überstunden in Lohn & Gehalt und stehen dort exportfertig für die Lohnbuchhaltung bereit. Jeder Mitarbeiter hat dabei einen transparenten Überblick über seine Leistungen und die damit verbundenen Auszahlungen.

  • Berechnung aus Auftrags- und Rechnungsdaten, kein zweiter Stand
  • Transparenter Überblick für jeden Mitarbeiter
  • Übergabe an die vorbereitende Lohnbuchhaltung

Provisionsabrechnung mit projectfacts im Überblick

Regeln am Auftrag

Mehrere Provisionsregeln nebeneinander statt Tabelle daneben

Umsatz oder Rohertrag

Bemessungsgrundlage je Regel frei wählbar

Teamleiter-Provision

Gruppen und abweichende Empfänger seit Version 2026.2

Fälligkeit steuerbar

Zeitfenster und Auslöser je Regel hinterlegen

Transparenz

Jeder sieht seine Abschlüsse und die daraus folgende Vergütung

Anschluss an Lohn & Gehalt

Beträge laufen exportfertig in die vorbereitende Lohnbuchhaltung

Zeigen Sie uns Ihr Provisionsmodell

In 30 Minuten schauen wir gemeinsam, ob und wie sich Ihre Regeln in projectfacts abbilden lassen. Auch die ungewöhnlichen.

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Noch Fragen? Wir haben die passende Antwort!

Rufen Sie uns an, schreiben Sie uns eine Mail oder schauen Sie in unserem FAQ-Bereich nach! Wir beantworten Ihre Fragen gerne!

Häufige Fragen

Was ist eine Provisionsabrechnung?
Die Provisionsabrechnung ist der Vorgang, mit dem eine erfolgsabhängige Vergütung ermittelt, nachgewiesen und zur Auszahlung gebracht wird. Sie klärt, worauf gerechnet wird, wie viel fällig wird und wann.
Was ist der Unterschied zwischen Provision auf Umsatz und auf Rohertrag?
Bei der Umsatzbasis wird ein Prozentsatz auf den fakturierten Betrag gerechnet, das belohnt Volumen. Bei der Rohertragsbasis zählt der Erlös abzüglich des eingesetzten Aufwands oder Einkaufspreises, das belohnt Marge. Bei Eigenleistung ist der Rohertrag der Umsatz abzüglich des internen Verrechnungssatzes.
Was ist der Rohertrag bei einer Provision?
Der Rohertrag ist die Differenz zwischen den eingenommenen Werten und dem eingesetzten Aufwand beziehungsweise Einkaufspreis. Das kann die weiterverkaufte Arbeitszeit abzüglich des internen Verrechnungssatzes sein oder bei einer eingekauften und weiterverkauften Lizenz die Spanne dazwischen.
Was gehört in eine Provisionsregel?
Vier Angaben: die Bemessungsgrundlage und der Satz, der Umfang des Auftrags, also ganzer Auftrag oder einzelne Positionen, die Fälligkeit, also Abschluss, Rechnung oder Zahlungseingang, samt Gültigkeitszeitraum, und der Empfänger.
Kann ich mehrere Provisionsregeln an einem Auftrag hinterlegen?
Ja. Berechtigte hinterlegen am Auftrag mehrere Regeln nebeneinander, die unabhängig voneinander rechnen. So lassen sich zum Beispiel eine Regel für den Vertriebsmitarbeiter und eine für die Bereichsleitung parallel abbilden.
Wie bilde ich eine Teamleiter-Provision ab?
Seit Version 2026.2 lassen sich als Empfänger einer Provisionsregel auch Gruppen angeben, zusätzlich kann ein abweichender Empfänger hinterlegt werden. Eine Teamleiter-Provision ist damit eine Einstellung und keine gesonderte Rechnung.
Kann die Provision nur für bestimmte Auftragspositionen gelten?
Ja. Sie legen je Regel fest, ob die Provision auf alle Teile des Auftrags entfällt oder nur auf einzelne Elemente der Provisionsvereinbarung.
Wann wird die Provision fällig?
Das legen Sie in der Regel selbst fest. Üblich sind der Abschluss, die Rechnungsstellung oder der Zahlungseingang. Zusätzlich lässt sich hinterlegen, ob eine Regel nur für Abschlüsse in einem bestimmten Zeitfenster gilt.
Wie kommen die Provisionen in die Lohnabrechnung?
Die ermittelten Beträge laufen zusammen mit Zuschlägen und Überstunden in Lohn und Gehalt und stehen dort exportfertig für die Lohn- und Gehaltsabrechnung bereit.
Sehen die Mitarbeiter ihre Provisionen selbst?
Ja. Jeder Mitarbeiter hat einen transparenten Überblick über seine Leistungen und die damit verbundenen Auszahlungen, ohne dass jemand dafür eine Auswertung verschicken muss.