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Controlling Software für Dienstleister

In projectfacts entstehen die Zahlen für Ihr Controlling dort, wo Ihr Team Stunden bucht, Projekte führt und Rechnungen schreibt. Ob ein Projekt Geld verdient, sehen Sie deshalb in der laufenden Woche, nicht erst im Quartalsabschluss.

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Was ist eine Controlling Software?

Eine Controlling Software wertet Zeiten, Kosten und Erlöse eines Unternehmens so aus, dass die Geschäftsführung danach steuern kann: Abweichungen früh erkennen, Projekte und Kunden vergleichen, Preise prüfen. In projectfacts ist das Controlling kein eigenes System neben dem Tagesgeschäft, sondern die Auswertung über alle Module. Projektzeiten, Rechnungen, Belege, Vertriebschancen und Tickets liegen im selben Datenstamm, den die Berichte lesen.

Im Modul Controlling stehen fertige Berichte zu Finanzen, Projekten, Mitarbeitern, Vertrieb und Tickets. Alle folgen demselben Bedienkonzept: Filter und Zeitraum wählen, nach Spalten sortieren, per Klick zu den Daten dahinter, drucken oder nach Excel exportieren. Seit Release 2026.3 gehört auch eine vollständige Kosten- und Leistungsrechnung mit Kostenstellen, Umlagen und Deckungsbeitrag II dazu.

Drei Fragen entscheiden über das Ergebnis

Marge

Verdient dieses Projekt Geld? projectfacts rechnet den Deckungsbeitrag je Projekt und je Kunde laufend aus gebuchten Zeiten, internen Kostensätzen, Belegen und Kosten.

Auslastung

Wie viel der verfügbaren Zeit war verkaufbar? Die Berichte trennen verrechenbare von nicht verrechenbaren Stunden, je Mitarbeiter, Rubrik und Zeitraum.

Pricing

Erreichen wir unsere kalkulierten Sätze? Projekt- und Kundenanalyse zeigen die durchschnittliche Einnahme pro Stunde, die Nachkalkulation den Mehr- oder Mindererlös je Auftrag.

Marge, Auslastung und Preis im Blick | projectfacts

Warum alle drei

Ein volles Team ist noch keine gute Marge

Ein Dienstleister verkauft die Zeit und das Können seiner Leute. Eine Stunde, die niemand bezahlt, lässt sich nicht auf Lager legen. Deshalb schaut ein Controlling für Dienstleister auf Marge, Auslastung und Preis, nicht auf Stückkosten.

Ein Beispiel: Bei einer Beratung sind alle Berater bis Ende des Quartals verplant. Die Auslastung sieht gut aus, trotzdem bleibt am Monatsende weniger übrig als erwartet. Der Grund steht in keiner Auslastungsliste: Zwei Festpreisprojekte laufen über ihr Budget, und ein großer Kunde zahlt einen Satz unter dem Durchschnitt. Wer nur einen der drei Hebel sieht, zieht leicht am falschen. In projectfacts liegen alle drei auf denselben Daten.

  • Die Projektanalyse sortiert Projekte nach Deckungsbeitrag, die Verlustbringer stehen unten
  • Die Kundenanalyse zeigt je Kunde Deckungsbeitrag und durchschnittliche Einnahme pro Stunde
  • Die Bereich/Rubrikanalyse trennt verrechenbare von nicht verrechenbarer Zeit

Jede Kennzahl hat ihren Bericht

Bericht in projectfacts
fertig gerechnet, mit Klick zu den Daten dahinter
Beantwortet die Frage
worüber im Monatsgespräch entschieden wird
Deckungsbeitrag je Projekt
Projektanalyse
Welches Projekt verdient Geld, und welches nicht mehr?
Deckungsbeitrag je Kunde
Kundenanalyse
Welcher Kunde rechnet sich?
Durchschnittliche Einnahme pro Stunde
Projekt- und Kundenanalyse
Erreichen wir die Sätze, mit denen wir kalkuliert haben?
Verrechenbare und nicht verrechenbare Stunden
Bereich/Rubrikanalyse
Wie viel der Arbeitszeit kommt beim Kunden an?
Mehr- oder Mindererlös je Auftrag
Nachkalkulation
Hat sich der Auftrag nach Abschluss gelohnt?
Plan und Ist je Kostenstelle
Kosten- und Leistungsrechnung, Tab „Plan & Analyse“
Wo steht eine Abteilung gegenüber ihrem Plan?
Zu erwartende Einnahmen
Zukünftige Einnahmen
Was bringen die nächsten Monate aus Aufträgen und Zahlungsplänen?
Umsatz und Prognose im Vertrieb
Analyse der Vertriebschancen
Reicht, was der Vertrieb aufbaut, für die Auslastung von morgen?

Die Zahlen entstehen dort, wo gearbeitet wird

Viele Dienstleister haben ihre Daten längst in einem System, werten sie aber woanders aus: in Excel, im Steuerbüro oder im Quartalsgespräch. Buchhaltung, Projektleitung und Geschäftsführung reden dann über drei verschiedene Zahlenstände.

In projectfacts ist das Controlling die Auswertung über alle Module. Projektzeiten kommen aus der Zeiterfassung, Rechnungen und Eingangsrechnungen aus der Faktura, Plan und Budget aus dem Projektmanagement, Vertriebschancen aus dem CRM und Tickets aus dem Ticketsystem. Niemand überträgt etwas, und keine Schnittstelle muss gepflegt werden.

Eine Stellschraube liegt außerhalb der Berichte: der interne Kostensatz je Mitarbeiter. Sie hinterlegen ihn mit Gültigkeitszeitraum im Personalbereich. Erst mit ihm wird aus einer gebuchten Stunde ein Kostenbetrag, und eine spätere Gehaltsanpassung verändert die zurückliegenden Monate nicht.

Was zum Controlling in projectfacts gehört

Kostenrechnung im Controlling | projectfacts

Kostenrechnung

Jede Buchung weiß, wofür sie angefallen ist

Hinter dem Deckungsbeitrag steht die Kosten- und Leistungsrechnung. Jede Projektzeit, jedes Kostenelement, jede Belegposition und jede Buchung bekommt drei Angaben: was für Kosten es sind, wo im Haus sie entstanden und für welches Projekt. Eine Regel füllt sie beim Erfassen vor, Ihr Team bucht also wie gewohnt.

Daraus entstehen zwei Sichten auf dieselben Euros. Der Deckungsbeitrag fragt, was ein Projekt oder Kunde übrig lässt. Die Kostenstelle fragt, was eine Abteilung kostet und wo sie im laufenden Jahr gegenüber ihrem Plan steht.

Die Finanzbuchhaltung bleibt dabei beim Steuerberater. Rechnungen und Belege gehen über die DATEV-Schnittstelle hinüber, das Controlling in projectfacts ist die Steuerungssicht daneben.

Welche Controlling Software passt zu Ihnen?

Planungs- und Finanzsoftware
rechnet von der Buchhaltung aus nach vorn
projectfacts
rechnet von der gebuchten Stunde aus
Woher kommen die Zahlen?
aus der Finanzbuchhaltung und weiteren Vorsystemen, meist per Import
aus dem Tagesgeschäft im selben System, ein Import entfällt
Was wird gesteuert?
das Unternehmen als Ganzes, mit GuV, Bilanz und Liquidität
Projekte, Kunden, Kostenstellen und die Zeit der Mitarbeitenden
Wann wird eine Abweichung sichtbar?
meist nach dem Monatsabschluss
sobald Stunden und Belege gebucht sind
Wer arbeitet damit?
Controlling und Finanzabteilung mit eigenen Berichtsmodellen
Geschäftsführung und Projektleitung mit fertigen Berichten
Passt, wenn …
Sie mehrere Gesellschaften planen oder frei modellieren müssen
Ihr Ergebnis davon abhängt, wie viele Stunden zu welchem Satz bezahlt werden

Beides schließt sich nicht aus. Wer schon mit einer Planungssoftware arbeitet, gibt die Projekt- und Kundenzahlen aus projectfacts per Excel-Export oder über die REST-API dorthin weiter.

Bringen Sie Ihre Monatsauswertung mit

Zeigen Sie uns die Tabelle, die heute jemand jeden Monat von Hand zusammenstellt. Im Gespräch sehen Sie, welcher Bericht in projectfacts sie liefert, was dafür eingerichtet sein muss und wo die Grenze liegt.

Unverbindliches Erstgespräch

Ein Controlling-Monat in fünf Schritten

So kann das monatliche Gespräch über die Zahlen in projectfacts ablaufen, vom vollständigen Buchungsstand bis zur Entscheidung.

1. Buchungsstand schließen

Alle Stunden des Monats sind gebucht und freigegeben. Belege und Eingangsrechnungen sind geprüft und tragen Kostenart, Kostenstelle und Kostenträger.

2. Projekte nach Deckungsbeitrag sortieren

Die Projektanalyse stellt die Verlustbringer nach unten. Ein Klick auf ein Projekt zeigt die Stunden und Kosten, aus denen die Zahl entsteht.

3. Abgeschlossene Aufträge nachkalkulieren

Die Nachkalkulation legt neben jeden Auftrag, was angefallen und was abgerechnet ist. Wer dort einen Mindererlös sieht, kalkuliert das nächste Angebot dieser Art anders.

4. Kostenstellen gegen den Plan halten

Im Tab „Plan & Analyse“ jeder Kostenstelle stehen Plan, Ist und Abweichung, je Monat und seit Jahresbeginn.

5. Nach vorn schauen und entscheiden

Zukünftige Einnahmen zeigt, was aus Aufträgen und Zahlungsplänen kommt, die Analyse der Vertriebschancen, was der Vertrieb aufbaut. Danach fällt die Entscheidung, etwa ein Projekt umzuplanen oder einen Nachtrag zu stellen.

Die Berichte sind vorgegeben, nicht frei modelliert

Die Berichte im Controlling sind vordefiniert. Innerhalb eines Berichts wählen Sie Spalten, Zeitraum, Aufteilung und Filter und speichern das Ergebnis als Lesezeichen. Einen Designer, in dem Sie eigene Datenmodelle und Dashboards frei zusammenklicken wie in einem BI-Werkzeug, bringt projectfacts nicht mit. Wer weiter will, hat vier Wege:

Excel-Export

Jeder Bericht lässt sich drucken und nach Excel exportieren. Feste Berichte für Excel oder PDF definieren Sie über den CSV- und Excel-Export.

Power BI

Für Monatsvergleiche, Entwicklungen über die Zeit und eigene Dashboards werten Sie Kennzahlen aus projectfacts in Power BI aus.

REST-API

Über die offene REST-API holen Sie Daten in ein eigenes Werkzeug oder eine bestehende Planungssoftware.

KI und MCP-Server

Seit Release 2026.3 ordnet eine KI auf Wunsch eine Auswertung ein, mit Ihrem eigenen KI-Zugang. Frei formulierte Fragen an Ihre Zahlen stellen Sie über den MCP-Server, immer mit genau Ihren Rechten.

Welche Zahl fehlt Ihnen heute?

Erzählen Sie uns, wonach Sie Ihr Unternehmen heute steuern und welche Frage dabei offen bleibt. Wir zeigen Ihnen, wo projectfacts die Antwort aus Ihren eigenen Buchungen liefert.

Bedarf besprechen

Noch Fragen? Wir haben die passende Antwort!

Rufen Sie uns an, schreiben Sie uns eine Mail oder schauen Sie in unserem FAQ-Bereich nach! Wir beantworten Ihre Fragen gerne!

Häufige Fragen

Was ist eine Controlling Software?
Eine Controlling Software wertet Zeiten, Kosten und Erlöse eines Unternehmens aus, damit die Geschäftsführung Abweichungen früh erkennt und steuern kann. In projectfacts ist das Controlling keine eigene Insel, sondern die Auswertung über Zeiterfassung, Projekte, Faktura, CRM und Ticketsystem.
Welche Kennzahlen braucht ein Dienstleister im Controlling?
Vor allem den Deckungsbeitrag je Projekt und je Kunde, den Anteil verrechenbarer Stunden an der Arbeitszeit, die durchschnittliche Einnahme pro Stunde, den Mehr- oder Mindererlös je abgeschlossenem Auftrag und die zu erwartenden Einnahmen der nächsten Monate. In projectfacts rechnet jede davon ein fertiger Bericht aus den eigenen Buchungen.
Kann eine Controlling Software die Monats-Excel ersetzen?
Für die Zahlen, die jeden Monat wiederkommen, ja. Deckungsbeitrag, verrechenbare Stunden und Nachkalkulation rechnet projectfacts aus den Buchungen, niemand muss sie zusammentragen. Für Sonderauswertungen bleibt Excel sinnvoll: Jeder Bericht lässt sich nach Excel exportieren.
Ersetzt projectfacts ein BI-Werkzeug wie Power BI?
Nein. Die Berichte in projectfacts sind vordefiniert und lassen sich über Spalten, Zeitraum und Filter anpassen, ein frei modellierbarer Dashboard-Designer gehört nicht dazu. Für eigene Dashboards werten Sie die Kennzahlen aus projectfacts in Power BI aus oder holen die Daten über die REST-API in ein eigenes Werkzeug.
Ersetzt das Controlling die Buchhaltung?
Nein. Jahresabschluss und Steuern bleiben beim Steuerberater. projectfacts übergibt Rechnungen und Belege über die DATEV-Schnittstelle und liefert daneben die interne Steuerungssicht nach Projekt, Kunde und Kostenstelle.
Für welche Unternehmen eignet sich das Controlling in projectfacts?
Für projektbasierte Dienstleister, die die Zeit ihrer Leute verkaufen, etwa Unternehmensberatungen, IT-Unternehmen, Agenturen und Personaldienstleister.
Warum ist der Deckungsbeitrag in meinen Berichten leer?
Meist fehlt der interne Kostensatz der Mitarbeiter. Ohne ihn kann projectfacts gebuchte Stunden nicht in Kosten umrechnen. Sie hinterlegen ihn je Mitarbeiter und Zeitraum im Personalbereich, danach rechnen Projekt-, Mitarbeiter- und Kundenanalyse vollständig.
Was kostet das Controlling in projectfacts?
Das Controlling ist kein Zusatzmodul. projectfacts kennt keine Editionen: Berichte, Kosten- und Leistungsrechnung und Deckungsbeitragsanalysen sind wie alle anderen Funktionen im Preis von 29 € pro Nutzer und Monat enthalten. Die genaue Zusammenstellung finden Sie auf der Seite Preise.
Kann ich meine Zahlen mit KI auswerten?
Ja. Seit Release 2026.3 liest auf Wunsch eine KI eine Auswertung und nennt, was auffällt. Dafür binden Sie Ihren eigenen KI-Zugang an. Frei formulierte Fragen an Ihre Daten stellen Sie über den MCP-Server und einen KI-Assistenten, mehr dazu bei den KI-Funktionen.